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Nahrungsmittelallergien

Folgen für Gast, Gastronom & Industrie

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an einer Allergie. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, allein die Zahlen jedoch sind alarmierend und müssen dementsprechend hinterfragt werden.

Die erste Frage, welche sich somit jeder stellen sollte, ist: Warum leiden immer mehr Menschen an Allergien? Diese Frage kann jedoch nicht ohne Weiteres beantwortet werden. Vielmehr mehren sich schlüssige Anhaltspunkte, welche die Lebensumstände der Betroffenen selbst ins Zentrum des Interesses der Immunbiologen rückt. Und die Zahlen sprechen für sich:

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) leidet jedes Kind beziehungsweise jeder Erwachsene mindestens einmal in seinem Leben an einer Allergie. > Das Europäische Zentrum für Allergieforschung (externer Link) (engl. European Center for Allergy Research Foundation), kurz ECARF, fast diese Zahlen zusammen und geht davon aus, dass es allein in Deutschland circa 30 Millionen Allergiker gibt. Neben häufiger auftretenden Allergien, wie zum Beispiel Heuschnupfen, an denen rund 15,6 % der Erwachsenen erkranken sowie Asthma mit 8,7 % Bevölkerungsbeteiligung, treten heutzutage vermehrt auch Nahrungsmittelenergien 5,0 % sowie Insektenallergien 3,0 % auf, die zu erheblichen Komplikationen und körperlichen Beschwerden führen können. Es ist demnach zunächst wichtig, zu wissen, was eine Allergie bedeutet.

Die Allergie, eine Immunreaktion des Körpers

Per Definition ist die Allergie eine Immunreaktion des Körpers auf einen Fremdkörper. Richtet sich das Immunsystem des eigenen Körpers gegen den eigenen Körper, handelt es sich hingegen um eine Autoimmunreaktion. Demnach reagiert der Körper bei einer Allergie empfindlich gegen etwas, was dieser als fremd ansieht, wobei es sich dabei um eigentlich harmlose Umweltstoffe, die Allergene handelt. Die Reaktion des Körpers ist somit einerseits eine physiologisch nachweisbare Empfindlichkeitsreaktion des Körpers auf eine Umweltbelastung, darf jedoch nicht mit einer Unverträglichkeitsreaktion, also einer Intoleranz oder Pseudoallergie verwechselt werden. Gerade bei Heuschnupfen mehren sich die Stimmen, dass Infrarotlicht als > Anti-Allergen-Gerät (externer Link) eingesetzt, zumindest die Symptome dieser Abwehrreaktion lindert.

Um die Außenbereiche einer Gastronomie oder Hotelanlage auch im Winter betreiben zu können, ist die Technik der > Infrarotheizstrahler (externer Link) für den Außenbetrieb wie für geschaffen. Dass die Infrarotwärmeheizung sich nicht nur zur Abgabe von Wärmeenergie in Form von Wärmestrahlung eignet, ist seit der Antike bekannt, wo das Infrarotlicht ebenfalls zur Linderung von Körperbeschwerden eingesetzt wurde.

Eine nicht zu unterschätzende Körperreaktion

Die auch als > Infrarotwärmeheizung (externer Link) im Gastronomiebetrieb zur Verwendung kommenden Heizkörper können auch als Infrarot-Bildheizung mit passenden Motiven verschönert werden. Zurück zur Allergie muss sich heutzutage jeder Gastronom – ob gewollt oder nicht – mit dem Thema der allergischen Reaktion auseinandersetzen.

Die zurzeit virulent in der Bevölkerung vorzufindenden > Allergien bei Gästen im Restaurant sind die Laktoseintoleranz, die Nussallergie, die Sojaallergie und die Glutenallergie. Aus wissenschaftlicher Sicht wird dabei die Sensibilität auf Faktoren von außen schon früh in der Kindheit geprägt, indem durch übertriebene Hygienemaßnahmen das noch relativ junge Immunsystem unterfordert wird. Die heftige Reaktion des Immunsystems auf die sogenannten Allergene, also den Proteinen, welche das Immunsystem nunmehr als fremd ansieht, kann somit mit einer Infektion verglichen werden, die selbige Mechanismen zur Krankheitserreger Abwehr nutzt. Das Dramatische in dieser Hinsicht ist somit die Fehlentscheidung des eigenen Körpers, etwas per se nicht Schadhaftes im Endeffekt als schadhaft einzustufen. Die Abkehr des eigenen Körpers von der Umwelt muss demnach gerade in den Industrienationen neu hinterfragt werden, zumal sich diese Abkehr auch in den Umweltproblematiken von heute zeigt.