Skip to content

Das Ende von Einweg-Plastikgeschirr naht

Ein Kaffee-to-go auf dem Weg ins Büro, den Salat zum Mittagessen in der Plastikschüssel und den Fisch fürs Abendbrot in der Styroporbox: Wegwerfverpackungen speziell in der Gastronomie haben in den letzten Jahren stark zugenommen. So fielen nach einer Erhebung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Jahr 2017 in Deutschland fast 350.000 Tonnen Abfall aus Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen an. Doch damit soll bald Schluss sein. Zum 3. Juli 2021 tritt ein europaweites Verbot für die Produktion von Wegwerfprodukten aus Plastik in Kraft. Dazu gehören unter anderem auch Geschirr und Besteck aus Plastik sowie Trinkhalme und Essensbehälter aus Styropor.

Trinkflasche als nützlicher Begleiter

Da wäre es doch eine gute Idee, seinen Kunden ein besonderes Werbegeschenk mit auf den Weg in eine plastikfreie Zeit zu geben: eine mit Firmenlogo bedruckte Trinkflasche zum Beispiel. Maxilia, > der Anbieter für Flaschen mit Werbeaufdruck, liefert beispielsweise auch kleine Mengen von zehn Stück in kürzester Zeit. Eine Trinkflasche eignet sich nicht nur zum Mitnehmen ins Büro, sondern auch als nützlicher Begleiter im Urlaub, für die Wanderung oder die Radtour. Ein solch nachhaltiges Werbegeschenk bleibt garantiert nicht ungenutzt im Schrank stehen.

Vermeintlich umweltfreundliche Pappbecher

Gut die Hälfte der > Kunststoffabfälle sind Einwegteller und Boxen für Speisen. Sie machten im Jahr 2017 über 150.000 Tonnen aus, ohne die Einwegteller, die für Partys oder Picknick im Privathaushalt verbraucht wurden. Das Verbot, das im Übrigen auch Wegwerfprodukte aus sogenanntem Bio-Plastik umfasst, hat also einen ernsten Hintergrund. Eine Ausnahme gibt es aber weiter für Einwegbecher und Gläser aus Plastik und Plastikdeckel für Kaffee und Co. Und auch die vermeintlich umweltfreundlichen Pappbecher dürfen weiter genutzt werden. Um sie vor Durchweichen zu schützen, sind Pappbecher innen oft mit Kunststoff beschichtet. Sie haben nicht nur einen ganz erheblichen Anteil an den Müllbergen, allein in Deutschland werden jährlich 2,8 Milliarden Pappbecher verbraucht.

Um sie herzustellen, müssen 43.000 Bäume gefällt werden. Dazu verbraucht die Produktion 3000 Tonnen Rohöl und 1,5 Milliarden Liter Wasser. Für Pappbecher mit Kunststoffbeschichtung und Getränkebecher aus Plastik wurde dennoch lediglich eine Kennzeichnungspflicht festgeschrieben. Sie müssen ab 3. Juli 2021 mit einem Piktogramm versehen werden. Bestehen sie gänzlich aus Plastik enthält das Piktogramm die Aufschrift „Made of plastic“, bestehen sie nur teilweise aus Plastik, lautet der Aufdruck „Plastic in product“. Und natürlich dürfen alle bereits produzierten, künftig aber verbotenen Plastikprodukte noch verkauft werden!

Kaffee-to-go im Papp- oder Mehrwegbecher

Mit einer zusätzlichen Änderung des deutschen Verpackungsgesetzes sollen Cafés, Restaurants und Bistros ab 2023 dazu verpflichtet werden, neben Getränkebechern aus Plastik und Pappe auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Dann entscheidet der Kunde, ob er seinen Kaffee lieber im Papp- oder im Mehrwegbecher mitnimmt. Allerdings gibt es auch für diese Neuregelung eine Ausnahme: Für kleine Geschäfte mit einer Ladenfläche bis 80 Quadratmeter und mit nicht mehr als fünf Mitarbeitern gilt die Regelung nicht. Zum Glück ist Nachhaltigkeit auch in der Gastronomie ein wichtiges Thema. Immer mehr Gastwirte entscheiden sich für einen umfassend nachhaltigen Betrieb. Und so > kommen vermehrt umweltfreundliche Verpackungen zum Einsatz, die aus natürlichen, erneuerbaren Materialien hergestellt werden und vollständig biologisch abbaubar sind. Hier ist längst Realität, was in der Politik seit Jahren nur diskutiert wird.