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Nachhaltiger Stromverbrauch in der Großküche

Hotels und Gaststätten sind vermehrt auf ein nachhaltiges Wirtschaften ausgerichtet. Die vorhandenen Ressourcen verantwortungsbewusst einzusetzen, die ökologische Vielfalt zu erhalten und dabei den Blick auf die nächsten Generationen zu richten, besitzen Priorität und sichern letztlich das Überleben der Gastro-Branche.

Energiebewusstsein wird zur Imagefrage

Nachhaltigkeit ist ein brisantes Thema und schließt viele Bereiche ein. Sie als Gastronom sind gefordert, dem wachsenden Umweltbewusstsein der Gesellschaft zu folgen. Besonders die > jüngere Generation gibt nachhaltigen Betrieben den Vorzug.

Wie die Gastro-Betriebe Energie verbrauchen, ob erneuerbare Energien zur Anwendung kommen und ein sparsamer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen gepflegt wird, besitzt für die Gäste Priorität.

Die anfallenden Kosten im Gastrobetrieb summieren sich nicht nur beim Wareneinkauf oder der Entlohnung des Personals. Auch > beim Strom- und Wasserverbrauch gilt es, Sparpotential zu erkennen und ein energieeffizientes Wirtschaften zu favorisieren.

Bereits bei der Anschaffung der Küchengeräte ist auf den Wasser- und Energieverbrauch zu achten. Die meisten gewerblichen Spülmaschinen, Herde oder Kühlgeräte wurden diesbezüglich überarbeitet und bieten Energiespar-Optionen.

Besser organisieren – Energie einsparen

Durch einfache organisatorische Maßnahmen im Alltagsgeschäft lässt sich ganz nebenbei Energie einsparen. Es gilt, die vorhandenen Geräte optimal auszulasten und abzuschalten, wenn sie nicht verwendet werden. Werden diesbezüglich klare Anweisungen erteilt und regelmäßige Kontrollen durchgeführt, sinkt der Energieverbrauch spürbar.

Die Stromkosten lassen sich auch durch energiebewusstes Lüften senken. Statt die Fenster zu öffnen und die Heizung nebenher zu betreiben, lüften sie kurz und kräftig durch und schalten die Heizungsanlage dabei ab.

Eine Frage der Organisation ist auch der Betrieb der einzelnen Geräte. Lässt es sich realisieren, den Energieverbrauch gleichmäßig auf den Tag zu verteilen, fallen niedrigere Energiekosten an. Die Energieversorger berechnen dagegen für sogenannte Verbraucherspitzenlasten höhere Preise.

Energiebewusst am Herd

Wenn Sie die Deckel auf den Töpfen und Pfannen belassen, sparen Sie Energie. So kann weniger Hitze entweichen. Kochgeschirr aus Emaille sollte nach und nach durch Töpfe und Pfannen aus Kupfer oder Edelstahl ersetzt werden. Mit diesem hochwertigen Kochgeschirr geht weniger Wärme verloren.

Beim Elektroherd müssen Sie nicht fortlaufend mit voller Hitze arbeiten. Die Hitze kann frühzeitig reduziert werden. Schalten Sie etwa eine Viertelstunde vor dem Ende der Garzeit die Herdplatte komplett ab, wirtschaften Sie energiebewusst und > nutzen die vorhandene Restwärme am Elektroherd optimal aus (externer Link).

Kühlgeräte energiebewusst einsetzen

Kühlschränke und Kühltruhen sollten häufiger kontrolliert werden. Hat sich Staub und Schmutz in den Kühlrippen verfangen, kommt es zu einer Behinderung der Wärmeabfuhr und es wird mehr Energie benötigt.

Kühlgeräte gelten als Stromfresser. Verwenden Sie möglichst wenige Kühlschränke und Kühltruhen in Ihrem Betrieb und achten auf deren optimale Auslastung. Der Gebrauch von Schaumstoffblöcken führt zu einer Reduzierung des Luftvolumens. Speisen dürfen niemals heiß in die Kühlung gegeben werden. Wichtig ist auch > die ordnungsgemäße luftdichte Verpackung (externer Link), sonst entweicht Feuchtigkeit, welche an den Kühlelementen zu Eis gefriert und den Energieverbrauch in die Höhe treibt.