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Wasserverbrauch in der Gastronomie reduzieren

Wasser wird nicht ohne Grund als das Elixier des Lebens bezeichnet. Ohne das kühle Nass ist kein Lebewesen auf der Erde imstande zu existieren. Es erfrischt an heißen Sommertagen und ist für > die Vitalfunktionen des Menschen unabdingbar.

Gewässer sind reichlich vorhanden. Allerdings liegt Wasser nur zu einem äußerst geringen Teil, nämlich zu etwa 2,5 Prozent, in nutzbarer Form vor. Die Mehrheit des Wassers verfügt über einen beträchtlichen Salzanteil und ist ungenießbar.

Folglich gewinnt der schonende Umgang mit dieser Ressource aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung an Bedeutung. Speziell in der Gastronomie lassen sich mithilfe einfacher Maßnahmen > erhebliche Mengen Wasser sparen, wodurch die Umwelt geschont wird. Überdies profitieren Gastronomen von sinkenden Wasserkosten, da Deutschland diesbezüglich im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz einnimmt.

Regenwasser sammeln

Geschmackvolles Ambiente gilt im Gastronomiebereich als Selbstverständlichkeit. Hecken, Pflanzen und Bäume müssen jedoch nicht durch Zuhilfenahme von Leitungswasser bewässert werden. Um in voller Pracht zu erstrahlen, ist Regenwasser ausreichend. Überdies lassen sich selbst Toiletten damit spülen. Niederschlagswasser kann durch das Aufstellen von Tonnen oder der Installation von Zisternen gesammelt werden.

Altes durch Neues ersetzen

Veraltete elektronische Geräte wie Kühlschränke und Backöfen haben einen hohen Strombedarf. Das ist allgemein bekannt. Weniger geläufig ist die Tatsache, dass dieser Grundsatz ebenfalls für technische Hilfsmittel, welche mit Wasser arbeiten, Gültigkeit hat. Moderne Spülmaschinen benötigen bis zur Hälfte weniger Wasser als ihre Vorgängergenerationen. Hierdurch lassen sich enorme Kosten einsparen, sodass sich die Neuanschaffung von selbst amortisiert.

Aufstellen von Wasserspendern

Insbesondere große gastronomische Betriebe mit vielen Mitarbeitern nutznießen von einem > Wasserspender. Anstatt dem Personal Mineralwasser in Flaschen aus Plastik oder Glas zur Verfügung zu stellen, freut sich dieses über einen modernen Wasserspender. So können die Angestellten ihr Getränk bedarfsgerecht abfüllen und schonen durch aktives Tun die Umwelt. Das Entsorgen übrig gebliebener Flüssigkeiten gehört somit der Vergangenheit an.

Arbeitsabläufe optimieren

Daheim wird der Geschirrspüler zumeist angestellt, sobald dieser komplett gefüllt ist. Dies hat einen Grund, denn die Maschinen verbrauchen unabhängig von ihrem Befüllungsgrad die gleiche Menge an Wasser. Falls keine Spülmaschine vorhanden ist und noch von Hand gesäubert wird, ist es sinnvoll, dies nicht unter dem laufenden Wasserhahn zu tun. Besser ist es, das Wasser im Becken zu sammeln und nach dem Reinigen beispielsweise zum Gießen der Begrünungen zu verwenden.

Technisch aufrüsten

Durch die Implementierung von Perlatoren an Wasserhähnen und in den betriebseigenen Duschen lässt sich der Wasserdurchfluss effektiv vermindern. Zugleich helfen elektronische Armaturen oder mittels Fußpedal zu betätigende Handwaschbecken Wasser einzusparen und so die Ausgaben zu senken. Ein oft vergessener positiver Nebeneffekt hierbei liegt in den verbesserten hygienischen Standards.

Regelmäßige Überprüfungen

Die Leitungen, Dichtungen und Armaturen sind zwingend auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Bereits ein alle drei Sekunden tropfender Wasserhahn verschwendet 2.000 Liter kostbares Trinkwasser jährlich. Eine defekte Toilettenspülung verbraucht bis zu 70.000 Liter im Jahr.

Die wichtigsten Punkte, um Wasser zu sparen

Regenwasser nutzen
Modernisierung der Ausstattung
Wasserspender bereitstellen
Arbeitsabläufe anpassen
Technische Hilfsmittel nutzen
Periodisch den ordnungsgemäßen Zustand der Anlagen begutachten